NeoOffice, eine auf OpenOffice basierende Office-Suite für Mac OS X ist jetzt in der Version 2.1 verfügbar. Ich schreibe bekanntlich recht häufig Rechtsgutachten im Rahmen der Begutachtung von IT-Produkten für das Gütesiegel für IT-Produkte (Datenschutzgütesiegel). So ein Gutachten ist in der Regel lang und ich habe mit Microsoft Word schlechte Erfahrungen im Hinblick auf die Zuverlässigkeit bei längeren Dokumenten gemacht. Ich weiß, das geht nicht allen so, und eigentlich ist Microsoft Word ein tolles Produkt usw., aber das interessiert mich nicht. Ich bin da ein gebranntes Kind und brauche einfach Verlässlichkeit. Und die Verlässlichkeit habe ich bei OpenOffice weitestgehend gehabt. Mit dem Umstieg auf den Mac enstand dann das Problem für mich, das es kein “natives” OpenOffie für Mac OS X gibt. Es gibt ein ziemlich schlecht zu bedienendes OpenOffice, das auf dem X11 basiert. Das hat mir aber nicht gefallen und ist aus Usability-Gesichtspunkten bei mir durchgefallen. Ich habe dann NeoOffice ausprobiert. Bedienung ist okay (allerdings schlechter als unter Windows) und die Geschwindigkeit ist noch ausreichend. Das Hauptproblem, mit dem sich NeoOffice ja herumplagt, ist die Performance. Bis aber endlich ein OpenOffice nativ auf dem Mac unter “Aqua” läuft, wird noch ein wenig Zeit vergehen, auch wenn Fortschritte zu erkennen sind (z.B. bei Eric Bachard zu sehen).
Damit ich hier weiter vernünftig arbeiten kann, läuft jetzt gerade der Download von NeoOffice 2.1. Kleiner Wermutstropfen: Es gibt wieder dieses Early-Access-Program, d.h. man muss für den Download 25 $ zahlen. Damit wird das NeoOffice in Form dieser Spenden unterstützt. Ab dem 27. März soll die Version dann frei verfügbar sein. Da ich mich gerade mit mehren Gutachten abplage, die recht lang sind, hoffe ich auch auf Performanceverbesserungen in der Version 2.1. Warten wir es ab….
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