Utopia.de – not for me (yet)

Bin bei dem, der “einst seine kalten Füsse in der Kuhpisse gewärmt hat” (LOL) noch einmal auf Utopia.de aufmerksam geworden. Natürlich konnte man auch an anderen Stellen über utopia.de lesen. Hatte mir die Seite auch schon einmal sehr grob angesehen. Ist zwar sehr ansehnlich, mir aber wohl etwas zu “gebügelt” gewesen. Hat den typischen Look der neuen “LOHAS” & Co. Portale a la IVYworld etc.

Wenn der Nollar Utopia.de “hasst“, dann macht das neugierig ;-) Also noch einmal einen 2. Blick auf Utopia.de geworfen. Und nicht angemeldet. Und ich sage auch warum. Nicht einen Hauch von Datenschutzerklärung! Ich werde nicht ansatzweise darüber informiert, für welchen Zweck meine Daten verarbeitet werden und in welchem Umfang diese verarbeitet und genutzt werden. Liebe Utopia AG – bitte zumindest einmal in § 13 Abs. 1 TMG nachlesen. Ich möchte jetzt der Utopia AG nicht zu nahe treten, denn das Konzept ist an sich ja lobenswert! Wer A sagt, muss aber auch B sagen. Es reicht nicht aus, umfassende recht restriktive Regeln für die Nutzung des Portals zu haben, sich selbst aber bei der Erfüllung der gesetzlichen Informationspflichten nicht 100%ig an die Regeln zu halten. Und so sollte auch am Impressum nachgearbeitet werden. Eine AG wird durch den Vorstand vertreten. Auch wenn nach Informationen aus dem Unternehmensregister Claudia Langer, die im Impressum (Stand: 27.11.07, 07:10 Uhr) als “Geschäftsführung” angegeben ist, Vorstand und damit vertretungsberechtigt für die AG ist, ist dies auch so im Impressum anzugeben.

Gegenstand der Utopia AG ist nach den Informationen aus dem Unternehmensregister: “Konzeption und Entwicklung von Medien zum Thema des nachhaltigen Lebensstils, u. a. durch Betrieb eines Internetportals; ferner sämtliche Marketingmaßnahmen, die mit Konzeption, Entwicklung und Vertrieb von Medien im Zusammenhang stehen.

Ich habe grundsätzlich nichts gegen das Utopia.de-Konzept, und wenn es hilft ist es gut. Ich werde nur irgendwie das Gefühl nicht los, dass momentan alle auf diesen “LOHAS”- und Sustainability-Zug aufspringen, weil sie einen schnellen EURO riechen. Das Gefühl mag falsch sein, ich mache mir aber momentan noch lieber selbst Gedanken, wie man die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen und ein umweltbewusstes Leben im eigenen Bereich optimieren kann. Da war mir der Blog “Sustainabl” von Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher wesetlich lieber. Irgendwie authentischer. Allerdings schreibt der in den letzten 4 Tagen auch nur bedingt zum Thema passende Artikel zu Links auf der eigenen Plattform. Das wird hoffentlich wieder anders.

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