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March 2008

Geschäftsführer als Datenschutzbeauftragte?

by Stephan Hansen-Oest on March 31, 2008

Auch wenn das Thema hier schon häufiger behandelt wurde (z.B hier m.w.N.), wollte ich doch aus “Stickyness”-Gründen mal wieder ein Beispiel bringen, bei dem ein Startup es gut meint und z.B. in der Datenschutzerklärung (schon mal positiv, dass es überhaupt eine gibt – ist ja auch nicht die Regel) angibt, wer Datenschutzbeauftragte des Unternehmens sind. So gibt Beeings minidienste.de in seiner Datenschutzerklärung, die ungünstigerweise nur im PDF-Format (Stand: 31.03.08) vorliegt (was trotz der Verbreitung des PDF-Standards ein Problem sein kann), folgende Information an:

Betrieblicher Beauftragter für den Datenschutz
Andreas Jakob, Daniel Stosch

Beim Datenschutzbeauftragten gilt jedoch eigentlich das “Highlander”-Prinzip: es kann nur Einen geben! Zwei Personen zu benennen, ist daher – sagen wir mal – etwas “unüblich”.

Unzulässig wird das Ganze dann jedoch, wenn man gleichzeitig folgende Informationen zur Firma und vor allem den Geschäfsführern in derselben Datenschutzerklärung ansieht:

Verantwortliche Stelle im Sinne des BDSG:
Beeings Internet GmbH
Karl-Heine-Str. 99
04229 Leipzig

Geschäftsführer: 
Andreas Jakob, Daniel Stosch

Es ist nämlich als Fall der sog. verbotenen In-Sich-Kontrolle unzulässig, dass ein Geschäftsführer oder Mitglied der Geschäftsführung zugleich auch Datenschutzbeauftragter des Unternehmens ist. Es fehlt dem Geschäftsführer nämlich zumindest an der nach § 4f Abs. 2 BDSG erforderlichen Zuverlässigkeit, die in einem Fall einer solchen Interessenkollision nicht gegeben ist. So darf z.B. auch ein IT-Leiter nicht zum Datenschutzbeauftragten bestellt werden.

Minidienste.de sollte vielleicht eher prüfen, ob überhaupt ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss (was allerdings schon in Anbetracht des Vorteils, dass die Meldepflichten für den Einsatz von automatisierten Verfahren bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Dtenschutz im Falle einer Bestellung eines Datenschutzbeauftragten entfallen, gut abgewogen werden sollte) oder eben – noch besser – eine andere Person oder einen externen Datenschutzbeauftragten bestellen. Wichtig: zum Datenschutzbeauftragten darf nur eine Person bestellt werde, die über die erforderliche Fachkunde verfügt. Die liegt ohne umfangreiche Schulung eher selten vor. Häufig bietet sich daher gerade für kleinere Unternehmen an, einen externen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, was auch nicht unbedingt teuer sein muss, wenn die IT und die Prozesse ansonsten gut aufgestellt sind.

[Update]: Hinzuweisen ist noch darauf, dass es sich hierbei um keinen Fehler handelt, der dazu führt, dass Nutzer einen Nachteil hätten. Auch abmahnfähig ist der Fehler nicht. 

[Update2]: Der Fehler ist behoben worden, soweit ich es sehen kann.

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Where do you get in “The Zone”?

by Stephan Hansen-Oest on March 31, 2008

Guter und interessanter Beitrag von Dan Benjamin, der sich mit dem Thema und der individuellen Frage beschäftigt, wo man am Besten arbeiten kann. Insbesondere die Kommentare und die Diskussion geben ein gutes Meinungsbild ab.

Ich komme übrigens zuhause, also im Home Office immer am Besten in “The Zone”. Ich habe über 5 Jahre in einer Kanzlei mit 3 Anwaltskollegen und durchschnittlich 8 Angestellten gearbeitet. Auch das war eine schöne Zeit, aber “Distractions”, also Ablenkungen waren immens höher als heute. Ich habe heute zwar Kanzleiräume, in denen ich Mandanten empfange. Ich habe aber keine “Laufkundschaft”, was mit meiner doch recht extremen Spezialisierung und damit zu tun hat, dass ich nur ganz wenige Mandanten aus Flensburg habe. Meine Mandanten sind quer über die Republik verteilt, einen kleinen Schwerpunkt setzt meine 2. Lieblingsstadt (nach Flensburg) Hamburg, in der man doch eine Häufung der Mandanten sehen kann. Allerdings war noch keiner meiner Hamburger Mandanten bei mir. Der am weitesten angereiste Mandant kam mal aus Koblenz. Ansonsten bin ich eher bei den Mandanten bzw. den Großteil meiner Mandanten kenne ich nur “virtuell”. Derzeit nutze ich daher meine Freiheit, von dort zu arbeiten, wo ich gerade Lust habe, extrem aus und arbeite meist zuhause. Auch da sind natürlich Ablenkungen an der Tagesordnung. Da die aber wesentlich mit dem kleinen Baby zu tun haben, sind die willkommen. Ich wollte nie der Papa sein, der um 8 Uhr das Haus verlässt und abends um 19:30 Uhr nach Hause kommt, um dem Kind gerade noch mal ein Gute-Nacht-Lied zu singen. Und ich genieße es, am Nachmittag mit der kleinen Familie am Strand spazieren zu gehen,

Capuccino bzw. Kaffee mit meiner wunderbaren “besseren Hälfte” zu trinken, das Baby zwischendurch zu “betüdern” usw….

Und trotzdem schaffe ich i.d.R. mein tägliches Pensum. Sicher bleiben auch mal Sachen liegen, das hat aber nichts mit meiner Arbeitsumgebung, sondern meistens damit zu tun, dass zuviel neue Arbeit reinkommt, die z.T. fristbedingt sofort zu erledigen ist. Und hey….ich genieße die frühen Morgenstunden, in denen ich ungestört wichtige Arbeiten erledigen kann, um dann den Feedreader anzuwerfen, durch die Blogs zu schauen und Artikel wie diesen zu schreiben. Draußen singen die Vögel, das Baby liegt neben mir in Ihrem Bettchen, schaut und lacht mich an. Life is can be beautiful…

Wo arbeitet ihr am Besten?

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Wordpress 2.5…

steht zum Download bereit. Dies ist mein 1. Artikel, der mit Wordpress 2.5 geschrieben wurde. Und ich muss sagen, dass Jeffrey Zeldman, Jason Santa Maria und alle anderen Beteiligten der beauftragten Agentur Happy Cog ganze Arbeit geleistet haben. Design und Usability haben sich extrem verbessert – so zumindest mein 1. Eindruck. Und hey….der WYSIWYG-Editor funktioniert [...]

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PrimeLife

Das ULD weist in seiner Pressemitteilung auf ein sehr interessantes und zukunftsweisendes Projekt hin.
PrimeLife
Es gibt derzeit kaum ein spannenderes Thema – allerdings auch kaum ein komplexeres…
Man darf gespannt sein, wie sich das Projekt in all die anderen Identitätsmanagementsysteme (wenn man sie denn überhaupt so nennen kann) wie OpenID und Cardspace einbindet oder zu diesen [...]

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AGB-Klausel des Tages

In § 9 der Nutzungsbedingungen eines neuen Startups aus Hamburg findet sich überraschend eine – zumindest gegenüber Verbrauchern auch unzulässige – Gerichtsstandsklausel:
I. Der Gerichtsstand ist Stuttgart.
Dann viel Spaß bei der Fahrt von Hamburg nach Stuttgart

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Wer hat bloß diese Nutzungsbedingungen gemacht? Zlio – bitte nachbessern

Bei deutsche startups bin ich gestern über den Launch von ZLIO in Deutschland gestolpert. Bei meiner “üblichen” Durchsicht von AGB, Datenschutz etc. auf zlio.de ist mir schon gestern Abend negativ aufgefallen, dass ein Teil der Dokumente auf dem iPhone nicht angezeigt werden, da offenbar Flash (?!) für die Anzeige benötigt wird. Was für ein Unsinn [...]

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SuperTube – der Wettbewerb bei Supertopic

Supertopic ist mein Lieblingsforum, weil es mir fast jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht produziert. Mit Liebe gemacht eben, wie ich schon zur Beta geschrieben hatte. Häufiger gibt es bei Supertopic jetzt auch Gewinnspiele. Das Neueste ist:
SuperTube
Ziel des Wettbewerbs ist es, das Video mit den meisten Views bei YouTube hochzuladen. Der Wettbewerb endet am [...]

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GTD TIMES

Hatte ich noch gar nicht mitbekommen. Es gibt seit kurzem die GTD Times, ein Online-Magazin im Blogformat zum Thema GTD, das vornehmlich aus dem Kreis der DavidCo gefüttert wird. Ein Must-Read für GTDler, denke ich.

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Look Ma, no ties!

Ich lobe es mir, wenn eine Aktiengesellschaft nicht auf “Businesskasper” macht. nugg.ad aus Berlin ist da ein positives Beispiel. Auf der Website (die übrigens neu zu sein scheint), auf der das Team von nugg.ad vorgestellt wird, findet sich nicht eine einzige Krawatte wieder. Sympathisch!

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Auf der Suche nach dem perfekten Auftritt – auch “sonntagmorgen” scheitert knapp

Update: Till Achinger hat prompt reagiert. Die Datenschutzerklärung war wohl schon lange fertig, nur noch nicht implementiert, wie er mir mitgeteilt hat. Sie ist jetzt “live”. Und die von mir “angekreideten” Klauseln in den AGB sind verändert und damit verbessert worden. Wieder einmal Hut ab vor der schnellen Reaktion. Davon könnten sich viele Unternehmen eine [...]

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