by Stephan Hansen-Oest on February 12, 2010
Da die Frage mal aufkam, warum ich auf meinem neuen fachspezifischen (Thema Datenschutz) Blog Datenschutz Guru, grundsätzlich keine Kommentare erlaube, möchte ich das hier kurz unter Hinweis auf eine Aussage Seth Godin im Interview mit Merlin Mann beantworten.
In dem Interview begründet Seth Godin die Tatsache, dass er keine Kommentare auf seinem Blog erlaubt, sinngemäß wie folgt: Die Frage, ob man Kommentare auf einem Blog erlauben soll oder nicht, muss der Autor anhand der Frage Ist das gut für meine Arbeit? selbst beantworten.
Denn – so Seth Godin -, was “Künstler” tun, ist, “gute Arbeit” zu machen.
Er führt weiter (sinngemäß) aus: Persönliches individuelles Feedback ist gut für seine Arbeit als “Künstler”. Sich aber einem Tsunami von unpersönlichem und teilweisem anonymen Feedback auszusetzen, ist nicht gut für seine Arbeit.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer: auch wenn in meinem Fall sicher kein Tsunami von Feedback über Blogkommentare zu erwarten ist, ich verwende meine Zeit lieber damit “great work” zu erschaffen bzw. mit meiner Familie statt Kommentare zu lesen und zu administrieren. Und persönliches Feedback per E-Mail zu meinen Beiträgen ist jederzeit willkommen. Die E-Mail-Adressen sind bekannt…
by Stephan Hansen-Oest on July 17, 2009
Ich habe lange nichts mehr geschrieben, das wird sich aber offensichtlich möglicherweise ab Mitte August wieder ändern. Vorher ist noch Urlaub geplant.
Die Blogosphäre ist leider zunehmend “nervig” geworden, relevante Diskussionen finden kurz und auf twitter statt. Die Krone der nervigen Beiträge in der Blogosphäre wird derzeit allerdings in Sachen Kritik an “Vodafone” und der neuen Kampagne “Generation Upload” aufgesetzt.
Stephan Noller aka @holadiho hat die Sache ziemlich auf den Punkt gebracht: Oh Captain, mein Captain
Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Man kann über die Kampagne denken, was man will, und sie schlecht finden oder auch nicht. Ist mir – ehrlich gesagt – auch relativ egal. All denen, die am Tag nichts Anderes zu tun zu haben scheinen, als andere Personen oder Dritte zu “dissen”, möchte ich jedoch einmal nachfolgende überlieferte Geschichte über Buddha zum Nachdenken “angedeihen” lassen:
Es soll einmal einen Mann gegeben haben, der Buddha besuchen wollte und der alleinige Zweck soll es gewesen sein, den Buddha häufig und nachhaltig zu beleidigen bzw. Nichtachtung verbal zum Ausdruck zu bringen. Das tat der Mann dann bei seinen Zusammentreffen mit Buddha auch regelmäßig und beleidigte den Buddha. Nachdem Buddha sich das eine Zeit lang angehört haben soll, soll Buddha dann zu dem Mann gesagt haben:
“May I ask you a question?
If someone offers you a gift, and you decline to accept it, to whom does the gift belong?”
Der Mann soll geantwortet haben:
“Then it belongs to the man who offered it.”
Der Buddha soll darauf hin gelächelt und gesagt haben:
“That is correct, so if I decline to accept your abuse, doesn’t it still belong to you?”
Ich hoffe, dass sowohl Sender und Empfänger in dieser ganzen Vodafone-Kommunikation das auch kapieren
Mehr gibt es zu diesem Thema aus meiner Sicht nicht mehr zu sagen.
Und nein, ich bin kein Vodafone-Kunde. Aber darauf kommt es in dieser Diskussion auch nicht an.